Grenzschutz Tadschikistans meldet Ausschaltung von drei afghanischen Schmugglern

Foto von der Website yuz.uz

Fünf Personen versuchten, illegal von Afghanistan aus nach Tadschikistan einzudringen. Die Grenzverletzer leisteten den Militärangehörigen Widerstand, woraufhin drei von ihnen ausgeschaltet wurden. Der Vorfall ereignete sich am 29. Januar gegen 19:30 Uhr, berichtet die Agentur „Khovar“ unter Berufung auf den Pressedienst der Grenztruppen des Staatlichen Komitees für nationale Sicherheit (SKNS) der Republik.

Laut Angaben des SKNS ereignete sich der Grenzverstoß in der Nähe des Postens „Bakhorak“. Fünf Afghanen drangen illegal nach Tadschikistan ein, doch im Zuge operativ-fahndungsmäßiger Maßnahmen konnten die Grenzschützer ihre Route in dem Gebiet ermitteln. Die Verletzer folgten den Aufforderungen der Militärangehörigen, sich zu ergeben, nicht und leisteten bewaffneten Widerstand.

Durch das Antwortfeuer wurden drei Schmuggler getötet. Zwei gelang die Flucht auf afghanisches Territorium. Es wird präzisiert, dass die ausgeschalteten Grenzverletzer Einwohner der Provinz Takhar waren.

Bei der Untersuchung des Tatorts entdeckten die tadschikischen Sicherheitskräfte drei Kalaschnikow-Maschinenpistolen mit vier Magazinen, 150 Patronen verschiedenen Kalibers, ein Boot sowie vier Säcke mit 73 Packungen Rauschgift der Arten „Haschisch“ und „Opium“.

Zu diesem Sachverhalt wurde ein Strafverfahren nach vier Artikeln des Strafgesetzbuches Tadschikistans eingeleitet:

👉 Artikel 200 („Illegaler Umlauf von Rauschgift oder psychotropen Stoffen zum Zweck des Verkaufs“);

👉 Artikel 289 („Schmuggel“);

👉 Artikel 335 „Illegale Überschreitung der Staatsgrenze der Republik Tadschikistan“);

👉 Artikel 195 („Illegaler Erwerb, Weitergabe, Verkauf, Aufbewahrung, Transport oder Tragen von Waffen, Munition, Sprengstoffen und Sprengvorrichtungen“).

Die Grenztruppen des SKNS des zentralasiatischen Landes erklären, alle notwendigen Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Staatsgrenze zu ergreifen und einen erbarmungslosen Kampf gegen Grenzverletzer und Schmuggler zu führen.

Dies ist nicht der erste derartige Vorfall an der tadschikisch-afghanischen Grenze. So wurde beispielsweise am 19. Januar dieses Jahres berichtet, dass Grenzschützer einen Versuch mehrerer Personen, illegal in das Gebiet der zentralasiatischen Republik einzudringen, vereitelten. Bei dem darauffolgenden Schusswechsel wurden, wie das SKNS betonte, vier bewaffnete Kämpfer getötet.