Das Volumen der Geldüberweisungen nach Usbekistan erreichte knapp 19 Milliarden US-Dollar und übertraf die Prognosen der Zentralbank

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Im Jahr 2025 flossen 18,9 Milliarden US-Dollar aus dem Ausland nach Usbekistan, was einem Anstieg von 27,2 % gegenüber dem Wert von 2024 entspricht, als das Volumen der Geldüberweisungen in das Land 14,8 Milliarden US-Dollar betrug. Dies geht aus der Statistik der Zentralbank der Republik hervor, auf die sich „Gazeta.uz“ bezieht.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Analysten der Aufsichtsbehörde ursprünglich ein Wachstum der grenzüberschreitenden Transaktionen auf dem Niveau von 10-12 % erwarteten, später wurde die Prognose auf 15-18 % aktualisiert. Letztendlich erreichte das Wachstum des Überweisungsvolumens jedoch knapp 30 %.

Laut Angaben der Zentralbank flossen im vergangenen Jahr die Mittel aus dem Ausland am aktivsten im Juli und August in die Republik – 1,97 Milliarden US-Dollar bzw. 1,9 Milliarden US-Dollar. Auch der September und Oktober waren in dieser Hinsicht recht gut.

Wie Experten der Finanzaufsichtsbehörde betonen, ist die Zunahme des Volumens der Geldüberweisungen überwiegend auf externe Faktoren zurückzuführen. Dazu gehören die Stärkung der nationalen Währungen der wichtigsten Partnerländer Usbekistans, insbesondere des russischen Rubels, sowie die Zunahme des Stroms von Arbeitsmigranten in andere Länder.

In dem Bericht heißt es, dass die positive Differenz zwischen Verkauf und Kauf von Fremdwährung in der Republik im Jahr 2025 9,7 Milliarden US-Dollar betrug, was das 1,4-fache des entsprechenden Wertes des Vorjahres ausmacht.

Die Zentralbank wies darauf hin, dass der recht hohe Anstieg des Volumens der Transaktionen aus dem Ausland ein wichtiger Faktor ist, der den Inlandskonsum und die Stabilität auf dem Devisenmarkt stützt.

Diese Einschätzung wird durch Informationen des Nationalen Statistikausschusses bestätigt, wonach der Anteil grenzüberschreitender Überweisungen an den Gesamteinkommen der Bevölkerung im Landesdurchschnitt am Ende des vergangenen Jahres von 16,5 % auf 21 % gestiegen ist. In einer ganzen Reihe von Regionen lag er über 30 %.